Der Tagesablauf im Heim : Ü blicherweise ist dieser in den meisten Häusern relativ straff durchorganisiert, aufstehen von.. bis.., Frühstück von.. bis.. Mittagessen, Mittagsruhe, Abendbrot Nachtruhe … Diese Tagesstruktur ist nicht dazu gedacht, Gewalt gegenüber Menschen auszuüben, jedoch kann diese von ihm, dem „Bewohner“, als solche empfunden werden, da sein individueller, biographisch bedingter Tagesablauf dabei normalerweise kaum berücksichtigt wird… Der Tagesablauf, dessen gesamte straffe Organisation, wird zumeist eher nach funktionellen Gesichtspunkten gestaltet als nach individuellen…. Dies ablehnende Verhalten des zu Pflegenden kann von der Pflegekraft durchaus als gewalttätig empfunden werden, da er sich in diesem Verhalten nicht anerkannt nicht bestätigt fühlt. Von daher ist Gewalt auch für mich, alles was Angst macht … Angst machen soll … Angst verursacht … dies meint Gewalt sowohl die offene als auch die versteckte als auch die Androhung von Gewalt…. Was macht uns nun Angst ? Er entzieht soweit es möglich ist allen Tatsachen die ihm bewusst machen, dass er in einem Heim untergebracht ist, lehnt es ab, integriert zu werden, an Veranstaltungen teilzunehmen, etc….. Von Natur aus sind wir also ursprünglich darauf „programmiert“ zu kämpfen oder zu fliehen – diskutieren… ? Dann wurde es aber komplizierter, Irgendwas oder Irgendwer , wir nennen das im allgemeinen Evolution, hat Bewusstsein ins „Spiel“ gebracht…. als gewalttätig zu erfahren… Grundsätzlich ist es doch so das der „alte Mensch“ sich einer völlig neuen Lebenssituation gegenüber sieht, welcher er sich stellen muss, er erlebt erst einmal einen Verlust … Verlust des vertrauten Lebensraumes (Wohnung, Haus, …) Verlust seines ihm vertrautes soziales Umfeld (Familie, Nachbarn, Freunde, …) Verlust seines ihm vertrauten Tagesablaufes, der mit seinen eigenen, jahrzehntelang ausgelebten Ritualen verbunden war. Also fingen wir an zu denken… Sorge dafür zu tragen, dass das alles auch noch morgen da ist… Uns war warm, wir waren satt und na ja „sauber“ ist ja man relativ… auf alle Fälle machten wir uns plötzlich einen Kopf darüber ob das wohl immer so sein würde, was wir tun könnten, damit das auch so bleibt und so weiter… Uns war nach Sicherheit und damit fing das Desaster bereits an, und ein Ende war noch lange nicht in Sicht…. der eigentlich gar nicht da sein möchte… sich in einer ihm völlig unbekannten Umgebung befindet, über keinerlei soziale Kontakte innerhalb des Hauses verfügt, seine „alten“ sozialen Kontakte hinter sich gelassen hat, seine eigenen individuellen Bedürfnisse und Erwartungen hat…. Hat er sich jedoch mit der Heimunterbringung abgefunden, versucht er in dieser Phase zu verhandeln… In dieser Verhandlungsphase versucht er soviel wie möglich aus seinem alten Leben in das neue hinüberzuretten… (Einzelzimmer, aufstehen, Zubettgehen, Mahlzeiten, … ) Sinn und Zweck dieser Verhandlungsphase ist es, ein möglichst hohes Maß an subjektiver individueller Lebensqualität zu erhalten, beizubehalten…. Man könnte auch von mehreren Körpern sprechen, über die wir verfügen. Dies mag in Ausnahmen der Fall sein, zumeist geschieht es jedoch aus zwingender Notwendigkeit. Kompetenzempfinden der Pflegekraft (z.B. Aktiv durch Schläge oder andere Misshandlungen, passiv sind sie durch Vernachlässigung als Unterlassung von Pflegehandlungen gekennzeichnet. Hinzu kommen dann noch die pflegerischen Sachzwänge (z.B. In seinem Ursprung ist Angst eine Reaktion unseres Körpers auf Gefahr, auf lebensbedrohende Situationen, in denen er getötet, vernichtet werden kann, könnte…. Da ist einerseits der zu Pflegende der im Hause fremd ist, nicht unbedingt positiv eingestellt ist auf sein neues Zuhause. Ich meine sehr viel… Aufgrund der Komplexität des Menschlichen ist es so, dass wir nicht nur einen physischen „Tod“ erleiden können …, Ich möchte nun versuchen dies an Maslows Bedürfnispyramide zu belegen…. Ich möchte mit der Angst beginnen, da es mir so vorkommt, als spiele sie eine entscheidende, zentrale, ja überhaupt die wesentliche Rolle. Unter Umständen vermag er sogar Qualitäten in seiner Heimunterbringung zu entdecken, entwickelt sogar neue Lebensgewohnheiten…. Für den Bewohner ist es so, dass er quasi erst einmal sein altes Leben hinter sich lassen muss… in einem übertragenen Sinne stirbt er erst einmal … Die Pflegekraft nimmt ihn jedoch als „neuen Bewohner“ war… für sie ist es eher eine“ Geburtsstunde“… Sie gehen quasi von unterschiedlichen Aufgangspunkten aus, während es für den einen das Ende ist, ist es für den anderen ein Anfang…, Folgendes Modell habe ich den Phasen von Kübler Ross entnommen, und meine Theorie an diese angelehnt…, Phase 1: Nicht-Wahr-haben-wollen und Isolierung Der zu Pflegende kann sich nicht mit der Heimunterbringung abfinden, diese noch nicht anerkennen… Fordert oder meint seine Unterbringung sei nur vorübergehend.. er käme bald wieder nach Hause… ist der Integration in den Heimablauf gegenüber eher verweigernd, ablehnend eingestellt. Belassen eines Bartes, ungewollte Anwendung von Babypflegemitteln, Organisation einer „Waschstraße“ (mehrere Bewohner des Heims werden gleichzeitig im Bad gewaschen), Missachtung gewohnter Esssitten und Eßgewohnheiten, Anwendung von Lätzchen oder Plastikgeschirr, nicht ausreichend Nahrung bzw. Definition: Gewalt ist eine körperliche und/oder seelische Misshandlung eines Menschen. grundsätzlich war die Angst dazu geschaffen unser Überleben zu sichern, Ursprünglich war dies ein Überlebensmechanismus …. Jemand hat einmal gesagt es kommt eine Zeit, in der der Mensch funktionalisiert wird, und Maschinen vermenschlicht werden, glaube das war Marx, ups… trotzdem ist es schon soweit ? Da dieses Thema einfach zu komplex ist, belasse ich es jetzt erst einmal bei meinen Ausführungen und füge nur noch „Beispiele“ der Gewalt ein welche ich versucht habe der Maslow’schen Bedürfnispyramide zuzuordnen, unter Beachtung der Maslow’schen Bedürfnispyramide, 5.Ebene Bedürfnis nach Selbstentfaltung Keine Rückzugsmöglichkeiten, keine Wahl des freien Kommens und Gehens 4.Ebene Bedürfnis nach Wertschätzung Ansprechen des Bewohners mit Vornamen, Duzen, „Funktionalisierung“ der Kommunikation, Tätigkeiten abnehmen die selbst ausgeführt werden könnten weil sie der Pflegekraft nicht schnell genug gehen, abwertende Äußerungen in Anwesenheit, … 3.Ebene Soziale Bedürfnisse Mehrbettzimmer, „Funktionalisierung“ der Kommunikation, keine Rückzugsmöglichkeiten, … 2.Ebene Sicherheitsbedürfnisse Mehrbettzimmer, nicht abschließbare Zimmer, nicht anklopfen, keine Rückzugsmöglichkeiten … 1.Ebene Physiologische Bedürfnisse Verweigerung von Nahrung, trinken, …, 5.Ebene Bedürfnis nach Selbstentfaltung ??? Diese Bedürfnisse weisen eine bestimmte Hierarchie auf, erst wenn die Bedürfnisse der unteren Ebene erfüllt sind, werde die der nächst höheren wahrgenommen respektive entwickelt. „Sie brauchen keine Decke, es ist doch nicht kalt draußen, zwanghafte Anwendung eigener Hygienevorstellungen, unzureichendes oder übertriebenes Abfrottieren, ungewolltes Rasieren bzw. Angst und Gewalt erscheinen mir wie zwei Seiten einer Medaille. Der Mensch verliert sein ihm vertrautes Umfeld, muss in der Regel das meiste ihm vertraute zurück lassen (Möbel, soziale Kontakte, Lebensgewohnheiten, Träume, …) Da Einzelzimmer eher in den meisten Häusern immer noch die Ausnahme sind, und auch mit einer finanziellen Mehrbelastung verbunden sind, verliert er seine Privatsphäre, seine Intimsphäre durch die Unterbringung in einem Mehrbettzimmer. gegenüber Ärzten) ? Unter dieser Reaktion kommt es zu bestimmten körperlichen Reaktionen Ausschüttung von Stresshormonen, verstärkte Durchblutung der Muskulatur, Hirn und Verdauung liegen eher brach… letztendlich ist der Körper auf fliehen oder kämpfen programmiert…. Aggression Def. Diese Konstellation führt zwangsläufig bei der Pflegekraft zu einer Überforderung, welche sich durchaus häufig in verbaler oder nonverbaler Gewalt äußert. nicht anklopfen), keine Möglichkeit zur Eigenmöblierung lassen, die üblicherweise junge Menschen gerne tun z.B. Normalerweise ist er in den Pflegeprozess kaum eingebunden, eher ist es so, dass er nun, da sein Angehöriger im Heim untergebracht ist ,außen vor steht… er wird quasi entthront, entmachtet.. Auch sind die wenigsten Heime dazu geeignet den sozialen, zwischenmenschlichen Kontakt aufrecht zu erhalten … Rückzugsmöglichkeiten gibt es in den meisten Häusern keine, und die Bewohnerzimmer laden wenig zum verweilen ein… Eine Heimunterbringung erfolgt häufig gegen einen mehr oder minder ausgeprägten Widerstand…. Maslow ist davon ausgegangen, dass der Mensch im Laufe seines Lebens unterschiedliche Bedürfnisse entwickelt. Gewalt in der Pflege geht aus: Von älteren Menschen Personal. Chef, Krankenkasse, Personalmangel, Zeitdruck, Zeitmangel) legale/ gesetzliche Gewalt (z.B. Welche Möglichkeiten hat der zu Pflegende hierauf zu reagieren ? Maslows Bedürfnispyramide : Wesentlich ist hierbei, dass die untere Ebene erfüllt sein muss, damit die nächst höhere wahrgenommen werden kann. Medikation wechseln, Bedürfnisse und Gefühle wertschätzen und ausleben lassen, Ähnlichkeit zu Personen vermeiden, die der Kranke nicht mag, das hinter dem Verhalten liegende Gefühl ansprechen. Was sind die Folgen dieser Unterbringung ? Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes ??? Rollstuhl zu eng an den Tisch schieben, unangemessene Unterstützung der Bewegungen zu fest, zu grob, zu unachtsam), den Bedürfnissen nicht angepasste Kleidung anziehen zu warm oder zu kalt), Rationalisierung von geäußerten Bedürfnissen: z.B. Brille in den Nachtschrank legen oder Gehhilfen wegstellen), keine Außenkontakte ermöglichen oder fördern, Missachtung oder Nichtbeachtung der Religiosität, Verbreiten von plumpem Optimismus, .B. Er will / muss integriert werden bedarf im hohen Maße der Zuwendung durch die Pflegekraft … Da der „Bewohner“ jedoch häufig der Heimunterbringung nicht positiv gegenüber eingestellt ist, ist er eher auf Abwehr, auf Negation seiner Lebensumstände, „programmiert“. Phase 5: Zustimmung In dieser Phase hat der zu Pflegende sich mit seiner Situation nicht nur abgefunden, sondern diese auch akzeptiert. Phase 3: Verhandeln In dieser Phase versucht der zu Pflegende zu verhandeln… Er hat erkannt das seine Heimunterbringung unabwendbar ist , er dies nicht mehr rückgängig machen kann, eventuell ist letzteres auch nicht gegeben. Zu klären wäre jedoch auch: was ist eigentlich Gewalt ? Sie bauen also aufeinander auf, bedingen einander…. Sie entsteht auf dem Boden von Überforderung, Verunsicherung, mangelnder Anerkennung, dem Gefühl des allein gelassen werdens… sowohl auf Seite der Pflegekräfte als auch bei Angehörigen und zu Pflegenden… Das Gewalt in der Pflege stattfindet, auftritt, ist keine Frage, und dass diese in unterschiedlichen Formen auftritt auch nicht… auch scheinen mir persönlich die verschiedenen Formen der Gewalt hierbei nicht so sehr relevant…. Zwang, Misshandlung, Gewalt wird ausgeübt vom, > „ICH WEISS NICHT; OB ES BESSER WIRD ~ WENN WIR ES ÄNDERN! Weiterführenden Informationen in der, Er zieht sich zurück, besucht seinen Angehörigen nicht mehr, Sie zieht sich zurück, Aufgabe des Berufes, Annahme der Situation „innere Kapitulation“ (humanoide Pflegemaschinen), Burn-out, potentielle Suchtgefahren durch permanente körperliche und geistige Überforderung. Basteln mit Salzteig, Seidenmalerei usw. plötzlich tauchten denn noch soziale Bedürfnisse auf, wir wollten nicht mehr allein sein, wollten gemocht werden, …. erfährt er eine Zuwendung seitens der Pflege ? Auch auf diesen Ebenen vermögen wir das Empfinden getötet, vernichtet, zu werden wahrzunehmen. „Frau X sabbert.“, Lautes Reden, besonders bei Schwerhörigen, Verweigern von Hörgeräten oder des Putzens der Brille, Unaufmerksamkeit, Nichtbeachtung, Desinteresse, Unterhaltung m. Dritten über den Kopf des älteren Menschen hinweg, Vermeidung von Blickkontakt auch beim Sprechen, Verniedlichung des Namens, respektlose Anrede wie z.B. Gewalt aus Sicht des „Angehörigen“ : Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass eine Heimunterbringung nicht „leichtfertig“ getätigt wird. Grundannahme und Voraussetzung ist hierbei natürlich das wir, der Mensch, nicht nur einen physischen Tod erfahren können, sondern eben auch das es einen Tod gibt vor dem Ende der physischen Existenz…. All zu oft mischen sich in die Heimunterbringung Schuldgefühle… das Gefühl des eigenen Versagens, des Abschiebens und das Gefühl, den Angehörigen im Stich zu lassen mischen sich mit der Empfindung des überfordert seins… die Heimunterbringung wird häufig erst einmal als Niederlage empfunden… Häufig empfindet der „Angehörige“ die Unterbringung seines Angehörigen als Schmach…. Der physischen Form geht einer körperlichen Beeinträchtigung hervor. Kann auch vor der eigentlichen Heimunterbringung liegen… in dem Sinne das der „alte Mensch“ nicht die Notwendigkeit einer Unterbringung einsieht, erkennt, akzeptiert…. Wie bereits erwähnt letztendlich alles was unser Überleben bedroht, zu bedrohen erscheint …. Verbale Formen äußern sich in Beleidigungen des Patienten, schwarzer Humor auf Kosten des Patienten, Verweigerung der Kommunikation usw. Nun könnte man natürlich fragen, was hat eine Heimunterbringung mit dem Sterbeprozess, dem Tod zu tun? Das Wort Angst kommt von seinem Ursprung her von Angus was nichts weiter bedeutet als Enge… sich eingeengt fühlen. • Aufbau von Aggressionen gegenüber Angehörigen, Pflegekräften, Mitbewohnern • Annahme der Situation, das beste daraus machen…. Dieses mangelnde Bewusstsein, diese Unachtsamkeit ist jedoch nicht aus der Pflege heraus allein zu klären, sondern „Symptom“ unserer Zeit, so scheint es mir jedenfalls…. (z. In der Regel erfährt der Angehörige die Heimunterbringung seines Angehörigen als Niederlage, als Versagen seiner Person, was mit einer Herabsetzung seines Selbstvertrauens verbunden ist. Gewalt äußert sich auf unterschiedliche Art und Weisen. Unter personaler Gewalt oder Aggression lässt sich – im wissenschaftlichen Diskurs – die beabsichtigte physische oder psychische Schädigung von Menschen, Sachen oder Lebewesen verstehen. Angst: hinter diesem „Wort“ verbirgt sich für mich vieles. Nichtanpassung von Gehhilfen, Verweigerung eines speziell angepassten Rollstuhls, Nichtanpassung an motorische Fähigkeiten (z.B. Letztendlich dient sie aber immer der Einengung, Einschränkung, der Individualität der Person. Gewalt, Aggressionen, in der Pflege, scheinen mir grundsätzlich nicht sadistischer Natur zu sein, sondern eher eine kompensatorische Funktion zu haben. ), Ähnlichkeit zu einer unsympathischen Person, Hadern mit dem Schicksal / unerfüllte Wünsche, unzureichende Kenntnisse vom Krankheitsbild, mangelndes Verständnis für die Situation des Kranken, Überlastung (Burn out), Gedankenlosigkeit, Unachtsamkeit, Ignoranz, finanzielle, soziale, gesundheitliche Probleme, Ekel, Beschuldigungen, Misstrauen, Verhaltensstörungen des Kranken, Konflikte wurden schon immer gewalttätig „gelöst“…, krankhafte Ursachen (Veränderungen im Gehirn), krankheitsbedingter Kontrollverlust über die Gefühle, Hadern mit dem Schicksal / unerfüllte Wünsche (fehlende Lebensqualität), fehlende Selbstbestimmung, Abhängigkeit, Rollenwechsel, früher geübte Arten der Konfliktbewältigung stehen krankheitsbedingt nicht mehr zur Verfügung, Milieu (Temperatur, Reizüberflutung, Unruhe,…), Rügen wie z.B. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit Erhebung Ihrer Personendaten einverstanden. Allein diese Tatsache ist dazu geeignet, sie als gewalttätig zu definieren. Selbstverwirklichung , Sinnfindung ??? Zunächst trifft sie erst einmal auf einen zu Pflegenden. Ich verwende hierfür folgende Definition : Gewalt ist all das was den Menschen in seiner Individualität einschränkt , ihn zwingt, zwingen soll, etwas gegen seinen Willen zu tun oder gegen seinen Willen zu unterlassen. • Er entflieht der Situation ( zunehmende Verwirrtheit – Demenz ? Wir wurde komplexer und damit leider auch komplizierter… jedoch scheint mir das es „versäumt“ wurde unseren Überlebensmechanismus adäquat anzupassen… Diese körperliche Reaktion, auf lebensbedrohliche Situationen ist immer noch gegeben… ein kleiner Hormonschub, und wieder entscheiden wir fliehen oder verteidigen, kämpfen…, Wie bereits erwähnt soll die Angst uns davor bewahren vernichtet, getötet, zu werden… Wenn also die Gefahr besteht das wir vernichtet bzw. durch, Selbstwahrnehmung und rechtzeitiges Gegensteuern schulen, persönliche Entlastungsstrategie entwickeln (z.B. Was ist Angst ? Dann versucht er einen Ausweg zu finden im Sinne von: Wenn ich dieses oder jenes erreiche… darf / kann ich dann wieder nach Hause?! Sie allein auf Triebfaktoren, ethnische oder religiöse Hintergründe zu reduzieren, dürfte nicht ausreichend sein. Hinzu kommt, dass der „Angehörige“ nur wenig Einfluss auf die Betreuung, Pflege – die er ja vorher größtenteils selbst übernommen hatte – hat. Bewunderung, Anerkennung, Selbstvertrauen, Kompetenz ??? In dieser Phase ist der Bewohner sehr verletzlich, da er in einem Prozess der Neuorientierung ist…, Phase 4: Depression In dieser Phase trauert der zu Pflegende um das verlorene, wird er sich seiner Situation bewusst/er er blickt zurück und erkennt, was er alles zurückgelassen hat. Wo ist dieses „Sein dürfen“ gegeben ??? dem Umgang mit existentiellen Erfahrungen des Lebens. !, sozialer Rückzug? ) Flüssigkeit geben, durch starre Essenszeiten in festen Tagesablauf zwingen, Verabreichung des Essens auf dem Nachtstuhl, Anwendung von keiner oder zuviel Mundpflege, routinemäßige Verabreichung passierter Kost, Einführen von „Analtampons“ / Fäkalkolletoren, Verabreichung von Abführmitteln an Stelle von entsprechender Kost, ungewolltes Anziehen von Jogginganzügen, Morgenmänteln oder Strumpfhosen statt Strümpfen, auch tagsüber nur Nachthemden bzw. Diese kann man grob unterteilen in : Jede einzelne dieser Ebenen vermag nun Todesangst wahrzunehmen, kann eine Situation erfahren in der sie sich in ihrer Existenz bedroht fühlt. Die Frage ist nun: kann überhaupt der Individualität des Individuums Rechnung getragen werden in einer Institution wie der des Altenheimes…. erfolgt. beim Gehen: zu schnell gehen, mitziehen), Anbringen eines „Bewegungsmelders“ wider Willen, Verabreichung von Schlafmitteln ohne Information oder ungewollt), Anstrahlen der Bewohner mit Taschenlampen während der Nachtwachen, Verordnung von Zwangsruhe oder Mittagsschlaf, Missachtung der persönlichen Sphäre (z.B. getötet werden könnten greift dieser Mechanismus, und wir entziehen (fliehen) uns der Situation oder kämpfen, wobei Kampf mit Gewalt gleich zu setzen ist… Der Mensch steht vor der Entscheidung, Flucht oder Kampf, Diese Vernichtungs- bzw. sich selbst belohnen), eigenes Verhalten und Umgebung der Krankheit anpassen, aggressive Gefühlsäußerungen beachten: falls möglich, Situation verlassen, Biographie, Rituale, Gewohnheiten, Vorlieben, Abneigungen beachten (den Kranken verstehen), Wohlbefinden des Kranken über die Wahrheitsliebe stellen ggf. und so einige andere „Probleme“ ergaben sich ebenfalls, im Laufe der Zeit… Maslow’s Bedürfnispyramide gibt da einen ganz guten Einblick auf das Ausmaß dieses Dilemmas. Gewalt in der Pflege. : – lat. Relevant erscheint es mir jedoch die Ursachen für das entstehen der Gewalt heraus zu filtern und was von den einzelnen „Gruppen“ als gewalttätig erfahren wird / erfahren werden könnte…. Anerkennung ,Vertrauen, Zuwendung ??? Chef, Krankenkasse, Personalmangel, Zeitdruck, Zeitmangel) legale/ gesetzliche Gewalt (z.B. Anerkennung ,Vertrauen, Zuwendung ??? Definieren wir Tod, als das Ende unseres Daseins, so könnte man behaupten das es eben nicht nur um das physische, körperliche, DA SEIN geht, sondern eben auch, um das emotionale, soziale, intellektuelle, spirituelle DA SEIN … und das jedes Dasein, auch auf diesen Ebenen, endlich ist, als solches erfahrbar ist… auch diese „Körper“ vernichtet, getötet werden können… auch Sie bedürfen eines „Schutzes“ womit wir wieder bei besagtem Schutzmechanismus sind, fliehen oder kämpfen, denn dieser ist der Einzige welcher uns zur Verfügung steht…. Non verbale Formen sind ein verkrampfter Gesichtsausdruck, angespannte Körperhaltung, hastiges nervöses Gestikulieren, unruhiges Fingerspiel, Abwehr des Blickkontaktes, hektisches Ordnen der Kleidung, verziehende Mundwinkel nach unten usw. Eine weitere, meiner Meinung nach, wichtige und wesentliche Unterscheidung ist nochmals zu machen zwischen Aggression und Gewalt, da es hierbei nicht um unterschiedliche Benennungen ein und desselben geht. seitens Vorgesetzter, Kollegen, Angehöriger , „Bewohner“ Gesellschaftliche Anerkennung des Berufszweiges Inwieweit erfährt die Altenpflege eine gesellschaftliche Wertschätzung ? Gewalt aus Sicht der „Pflegekraft“ : Allein die oben genannten Umstände sind dazu geeignet ,ein Gewaltpotential hervorzubringen, die „Pflegekraft“ ist im hohen Maße gefordert. Nachtkleider anziehen, Anziehen von ungewollter Rollstuhlkleidung, generell Kleider von Verstorbenen als Stationskleider anbieten, Verweigerung bzw.