Helfer oder Tischdiener). Nicht-kanonische Kirchen haben sich irgendwann aus theologischen oder politischen Gründen von der Kommunion mit dem ökumenischen Patriarchat oder einer kanonischen Kirche getrennt. September; an diesem Tag begann im byzantinischen Reich auch die neue Indiktion. Dazu zählen auch kleinere Gemeinschaften der Altgläubigen in Russland und anderen Staaten, sowie Altkalendarier in Griechenland. Der heilige Märtyrer Sebastian von Rom, 20.12. Für eine ganze Kirche bindende Entschlüsse können aber nur von der Gemeinschaft der Bischöfe an einem Konzil oder einer Synode getroffen werden. Angehörige der orthodoxen Kirchen verstehen sich als Einheit und sprechen daher meist von der Kirche der Orthodoxie im Singular. Jh.). Öles, Die Heiligen Sieben Ökumenischen Konzilien, Die Morgen- und Abendgebete am Ostertag und in der ganzen Osterwoche, Wundertätige Ikone der allheiligen Gottesgebärerin von Chełm, 04.09. In diesem Rahmen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den Kirchen der Reformation und deren Abspaltungen. In den orthodoxen Kirchen wird zwischen autokephalen und autonomen Kirchen unterschieden. und der Patriarch von Konstantinopel, Athinagoras, den gegenseitigen Kirchenbann von 1054 auf. Ihnen unterstehen mitunter weitere Kirchen oder Diözesen in anderen Ländern (besonders den Patriarchaten von Konstantinopel und Moskau). Ioanna; Andronika; Leda; Elara; Amalía; Estia; Hestia; Althea; Niobe; Clio; Areta; Ismene Fürbitte, 07. Neben den auch von der römisch-katholischen Kirche anerkannten Spätschriften des Alten Testaments werden im Allgemeinen auch das 3. Einige Kirchen gelten als selbstverwaltete Kirchen innerhalb des Patriarchats von Moskau. Ein weiterer Hauptunterschied ist vermutlich, dass die Orthodoxen insgesamt eine weniger positive Sicht der „heidnischen“ griechischen Philosophie haben – vor allem fehlt die im Katholizismus sehr verbreitete Hochschätzung des Aristoteles – und somit auch deren Denkweise weniger als ein geeignetes Vehikel der christlichen Theologie sehen als die Katholiken, obwohl eine bedeutende orthodoxe Dogmatik von dem Aristoteliker Johannes von Damaskus verfasst worden ist, der in dieser Hinsicht aber eine Ausnahme darstellt. November Synaxis der heiligen Erzengel Michael und Gabriel und der übrigen körperlosen Mächte der Himmel, 11. Heiligen Moses der Äthiopier, Die große Fastenzeit und die vorbereitenden Wochen, DER HYMNUS AN DIE ALLHELIGE GOTTESGEBÄRERIN, Hochfest der Himmelfahrt unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, 08.09. Konstantinopel. in den 1960er Jahren, oder die im Jahre 2004 erfolgte Rückgabe der bei der Plünderung von Konstantinopel geraubten Reliquien von Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomos von Rom nach Konstantinopel. Unionsversuche, zuletzt 1439 angesichts der drohenden Eroberung Konstantinopels durch die Türken, scheiterten vor allem am Widerstand der orthodoxen Gläubigen, für die nach der Eroberung von Konstantinopel im vierten Kreuzzug eine Kirchengemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche nicht mehr vorstellbar war. heiligen Märtyrer Sergius und Bakchus von Syrien, 10. In der orthodoxen Liturgie bekreuzigt man sich jedes Mal, wenn die Dreifaltigkeit beziehungsweise jede der drei Personen der Dreifaltigkeit erwähnt werden, wenn das Kreuz oder eine Ikone verehrt wird und bei vielen weiteren Gelegenheiten, die aber nicht genau geregelt sind und von den Gläubigen nach eigenem Ermessen gehandhabt werden. [4], Um 1830 hatten die Orthodoxen (seinerzeit „Griechisch[-katholisch]en Kirchen“) etwa 34 Millionen Angehörige, die „Orientalischen Häretiker“, wie man katholischerseits sagte, etwa 10 Millionen Gläubige (also zusammen 45 Millionen „Orientalen“); die „Occidentalen“ waren 175 Millionen, davon 120 Millionen Katholiken mit den unierten Griechen. Jahrhundert verkündeten Dogmen der Unfehlbarkeit des Papstes gemäß dem Ersten Vatikanischen Konzil, der unbefleckten Empfängnis und der der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel haben die Kluft noch vergrößert, wohingegen sich die römische Kirche mit den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils der orthodoxen Kirche wieder angenähert hat. Oder Aikaterine, der griechischen Form von Katharina. Älterer), die zuweilen den Ehrentitel „Erzpriester“ (griech. Das orthodoxe Ostern – in den Ostkirchen auch Pascha genannt – findet einige Tage nach dem Osterfest der westlichen Kirchen statt, da für die Bestimmung des Datums der Julianische Kalender verwendet wird. Autonome Kirchen sind zwar bezüglich innerer Angelegenheiten bis zu einem gewissen Grade auch selbstständig, aber in mancher Hinsicht von einer anderen autokephalen Kirche abhängig. Neue Heilige der Orthodoxie in Westeuropa, Metropolit Arsenios: Liebe und Ehe aus Sicht der Orthodoxen Kirche. Sie stammen aus dem Altgriechischen, der Vorgängersprache des heutigen Griechisch. Heiliger Märtyrer Clemens, Bischof von Rom, 30.11. Dies widerspricht eigentlich dem orthodoxen Kirchenrecht, nach dem in jedem Gebiet nur eine orthodoxe Kirche existieren soll. Juni 2016 nach Heraklion auf Kreta ein, wo 156 Delegierte aus zehn autokephalen Kirchen teilnahmen und vier Kirchen abgesagt hatten: die Patriarchate von Antiochien, Georgien, Bulgarien und Russland.[6]. Neomärtyrer Gorazd, Bischof von Tschechien, Mähren und Schlesien, 01. In Deutschland und Österreich musst du das nicht unbedingt befolgen. Im Zweifelsfall erkundigt man sich bei der Person, welcher Tag denn der richtige ist. dieses Schuldbekenntnis. römischen Kirche. Psalm als kanonisch betrachtet; das 4. Kanonische Kirchen sind autokephale und autonome Kirchen, die in voller Kommunion mit dem ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel und den anderen kanonischen Kirchen stehen. März Die heiligen Märtyrerinnen Perpetua und Felicitas, 14. πρεσβύτερος presbyteros, eigentl. Zum Gedenken unseres Vaters unter den Heiligen Johannes Chrysostomos, des Erzbischofs von Konstantinopel, 17. Name; 1. Seit 2004 sind jedoch in der orthodoxen Kirchen in Griechenland, soweit der jeweilige Ortsbischof einverstanden ist, Diakonissen durch Entscheid des Heiligen Synods zugelassen.[9]. διάκονος diakonos, eigentl. Autokephale Kirchen sind rechtlich und geistlich völlig selbständig und wählen ihr Oberhaupt selbst. Sie ist auch stärker subjektivistisch geprägt und kann mit der objektivierenden aristotelischen Methode weniger anfangen als die westliche Theologie. Oktober Fest Maria Schutz und Viele frühe westliche Theologen hatten die römische juristisch-rhetorische Ausbildungstradition durchlaufen und gingen mit Denkkategorien aus der Rechtspflege, wie etwa Verbrechen, Strafe und Begnadigung, an die theologischen Fragestellungen heran. Ein zweites Argument hierfür ist, dass man in einem seit alters her römisch-katholischen Gebiet keine vollgültige Parallelkirche errichten möchte, da ja (wie weiter unten erklärt wird) die Orthodoxen solches umgekehrt auch in ihren eigenen Ländern ablehnen. Bibel- und Liturgiesprache der Orthodoxie ist die jeweilige Landessprache oder eine ältere Form derselben, wie etwa Altgriechisch oder Kirchenslawisch, eine alte slawische Sprachform. August Unser Vater unter den Der heilige Bischof Rafael (Hawaweeny) von Brooklyn, 08.11. : Служба). In dem dreigeteilten Kirchenraum – bestehend aus Vorhalle, Kirchenschiff und Altarraum – durften sich Büßer und Katechumen nur in der Vorhalle (Narthex) aufhalten. Die Form des ersten Teils der Liturgie, die sogenannte Liturgie der Katechumenen mit Lesungen und Gebeten (Ektenien), geht auf den jüdischen Synagogengottesdienst zurück, wie er zur Zeit Jesu üblich war, während der zweite Teil, die Liturgie der Gläubigen (Eucharistiefeier), im Wesentlichen christlichen Ursprungs ist, auch wenn manche hier Anleihen beim jüdischen Tempelgottesdienst sehen; dies ist aber kaum zu beweisen, da viele Details des Tempelgottesdienstes heute nicht mehr bekannt sind. Heiligen. Auch verwitwete Priester können zum Bischof gewählt und geweiht werden. Mit der lateinischen Kirche gibt es viele Gemeinsamkeiten: Orthodoxe und römisch-katholische Christen haben dasselbe apostolische Glaubensbekenntnis, dieselben Sakramente und dieselben Weiheämter. In den orthodoxen Kirchen basiert die Textausgabe des Alten Testaments auf der Septuaginta und umfasst einen umfangreicheren Schriftenkanon, der allerdings nie formell definiert worden ist und auch kleine Abweichungen zwischen den einzelnen orthodoxen Kirchen kennt. Beispiele für die einzelnen Organisationstypen siehe Liste der Ostkirchen. Das Schisma blieb allerdings bestehen. Heilige Hilda, Äbtissin von Whitby, 20.11. 300 Millionen Angehörigen die zweitgrößte christliche Gemeinschaft der Welt. Griechisch-Orientalisch[2] ist in Österreich ein rechtlicher Sammelbegriff für die russischen, serbischen, rumänischen, bulgarischen und griechischen Gemeinden (die kirchlich von dem jeweiligen Patriarchat abhängen). Die Ehefrau des Priesters hat eine Sonderstellung in der Gemeinde und einen speziellen Titel, arabisch Khouria und griechisch πρεσβυτέρα, Presbytera (Älteste), oder russisch Matuschka (Mama). An den meisten Sonntagen wird die Chrysostomos-Liturgie gefeiert, an hohen Feiertagen und am Basiliustag die Basilius-Liturgie. Knien ist in der sonntäglichen Liturgie unüblich; an anderen Wochentagen gibt es in manchen Kirchen Niederwerfungen (Metanien). Man bekreuzigt von der Stirn bis etwa zur Bauchmitte und anschließend von der rechten zur linken Schulter (im Gegensatz zum Brauch in der lateinischen Kirche, wo das Kreuzzeichen von der linken zur rechten Schulter ausgeführt wird). Im März 2014 wurde dieses Konzil für 2016 in Istanbul angekündigt. Die orthodoxen Kirchen kennen sieben Mysterien (= Sakramente): Die Siebenzahl wurde erst um die Reformationszeit von der katholischen Kirche übernommen, um sich von protestantisierenden Tendenzen in den eigenen Reihen abzugrenzen und ist nicht dogmatisch festgelegt; eine klare Abgrenzung zwischen Sakramenten und Sakramentalien (wie beispielsweise Begräbnis und Wasserweihe) gibt es im Gegensatz zur katholischen Kirche nicht. Die griechisch-katholischen Kirchen gelten nicht als orthodoxe Kirchen. Besonderen Stellenwert in der orthodoxen Liturgie haben die Gesänge, die wie in der Westkirche eine Form des Gebets sind. Nur die georgische Kirche trat aus Protest gegen die massive protestantische Mission in Georgien ganz aus dem Rat aus. Januar (dem „alten“ 25. Erinnerungen an die Plünderung Konstantinopels im Vierten Kreuzzug (1204) und die polnische Herrschaft in Weißrussland und der Ukraine sind noch nicht verheilt und werden durch die „uniatische Frage“, das heißt die Existenz von katholischen Ostkirchen, sowie die Errichtung von katholischen Bistümern beziehungsweise Apostolischen Administraturen auf orthodoxem Gebiet immer wieder aufgewühlt. Die weltweit erste Orgel in einer orthodoxen Kirche wurde im Spätmittelalter in der Hagia Sophia von Konstantinopel installiert; beim Fall der Stadt wurde sie zerstört. In einigen orthodoxen Kirchen wird heute über eine allgemeine Wiedereinführung diskutiert, bisher jedoch ohne konkrete Ergebnisse. Die wundertätige Ikone der allheiligen Gottesgebärerin „Feodorovskaja“, 23.03. Die schönsten mitsamt ihrer Bedeutung haben wir hier für dich zusammengefasst! Apostels und Evangelisten Lukas, Erster Sa im November Der Die Gläubigen begeben sich daraufhin zum Priester, um das Segenskreuz durch einen Kuss zu verehren. Andere Kirchen halten jedoch auch für diese Feste am julianischen Kalender fest, so dass beispielsweise Weihnachten in Griechenland am 25. Sie erheben den Anspruch, sich im Unterschied zu den westlichen Kirchen dogmatisch ausschließlich an den Beschlüssen der sieben ökumenischen Konzile zwischen 325 und 787 zu orientieren. Andere liturgische Handlungen heißen einfach Gottesdienst (Russ. Theologische Aussagen über andere Kirchen und den Heils- oder Unheilsstatus ihrer Mitglieder werden in der orthodoxen Kirche jedoch so weit wie möglich vermieden. November Die heilige Eine weitere bedeutende Kulturgruppe in der Orthodoxie bilden die aramäischen Christen. Sie sind dabei von Beginn an sowohl katholisch als auch apostolisch in der Nachfolge der Apostel (traditio apostolica). Märtyrer Clemens, Bischof von Rom, 30. Gedenken unseres Vaters unter den Heiligen Martin des Barmherzigen, des Bischofs von Tours, 13. Der griechischstämmige amerikanische Baptist James J. Stamoolis fasste die wesentlichen theologischen Unterschiede zwischen Ost und West im Jahr 1986 in seinem Buch „Eastern Orthodox Mission Theology Today“ so zusammen: die Orthodoxe Kirche teile nicht das Menschenbild des Augustinus von Hippo noch die Erlösungslehre des Anselm von Canterbury noch die Methodik des Thomas von Aquin. Juli Die heiligen Von ihnen zu unterscheiden sind einerseits die mit der römisch-katholischen Kirche unierten Kirchen östlicher Riten, andererseits die sogenannten altorientalischen Kirchen. … Die Bedeutung der Heiligen in der orthodoxen Kirche, 04. Februar und Oktober Gedächtnis des heiligen Bei den für die orthodoxen Kirchen sehr wichtigen Bemühungen um die Einheit der Kirche muss man zwischen den Beziehungen zur römisch-katholischen Kirche und jenen zu den Kirchen der Reformation unterscheiden. Das Kirchenjahr der Orthodoxie beginnt am 1. Heute bezeichnet „griechisch-katholisch“ die wieder rom-unierten byzantinischen Riten. Oft wird das Wort „allumfassend“ mit „katholisch“ wiedergegeben. Diese Entwicklung verstärkte den bereits 1902 angestoßenen Vorbereitungsprozess für ein allorthodoxes Konzil. Zusammenfassend werden orthodoxe, unierte und altorientalische Kirchen oft als Ostkirche bezeichnet. – Orientierung durch Orthodoxe Dogmatische Erläuterungen, Orthodoxes Nachrichtenportal Orthodoxia-News, Orthodoxe Patriarchate und Kirchen der Welt, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Orthodoxe_Kirchen&oldid=205327459, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, Mysterium des Heiligen und Kostbaren Leibes und Blutes des Herrn (, das Fasten vor der Entschlafung der Gottesgebärerin, Weißrussische Autokephale Orthodoxe Kirche.